Vorbereitung für eine Reise mit Headrush Adventures
Du interessiert dich für eine großartige Abenteuertour zum „Dach der Welt“ und fragst dich, was es zu bedenken gibt?
Du interessiert dich für eine großartige Abenteuertour zum „Dach der Welt“ und fragst dich, was es zu bedenken gibt?
Es scheint zwar offensichtlich, aber du solltest sicherstellen, dass dein Pass bei Einreise eine Restgültigkeit von mindestens 6 Monaten aufweist. Falls dem nicht so ist, solltest du genug Zeit für die Beantragung eines neuen Reisepasses einplanen. Am besten du machst dir ein paar Kopien von deinem Pass für den Fall, dass du deinen Pass verlieren solltest.
Für die Einreise nach Indien wird ein Touristenvisum benötigt. Je nach dem, wo Du wohnst, sind dafür unterschiedliche Konsulate in Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständig. Seit einigen Jahren gibt es auch ein eVisum – hierfür musst Du mindestens 72 Stunden vorher den Antrag online stellen und bekommst eine Visa-Bestätigung per Mail. Das Visum erhältst Du bei Einreise am Flughafen in Indien und es ist 30 bzw. 365 Tage gültig, je nachdem, welches man beantragt. In allen Fällen muss das Visum vorher im Heimatland beantragt werden. Dafür sollte man mindestens 3-4 Wochen vor Abflug einplanen (eVisum) bzw. 8 Wochen für ein Visum vom Konsulat. Wir unterstützen bei der Beantragung für das Visum mit Informationen und einer Anleitung.
Wieder offensichtlich … aber stelle bitte sicher, dass du im Besitz eines gültigen Motorrad Führerscheines und ebenso eines Internationalen Führerscheines bist.
„Eine Impfpflicht gibt es für Deutsche, Schweizer oder Östereicher keine in Indien. Eine solche gibt es nur für direkte Einreisen aus einem Gelbfiebergebiet. Es gibt in Ladakh keine Tropenkrankheiten, daneben gibt es ein paar generelle Empfehlungen für Reisen in diese Region bzw. Empfehlungen, die Teil eines Grundschutzes sind (Grundschutz: Diphtherie, Tetanus, MMR, Polio, – für Indien: Hepatitis A+B und Typhus).
Hier empfehlen wir ausdrücklich die Beratung eines entsprechenden Arztes, was den Impfschutz angeht.“
Medikamente zur schnelleren Anpassung an die Höhe bzw. gegen Höhenkrankheit sind in Deutschland und in Ladakh erhältlich, haben aber auch ein paar Nebenwirkungen. Verschreibung und Einnahme sollten mit dem Hausarzt abgeklärt werden. Ruhe für die Akklimatisation, viel Trinken und Verzicht auf Alkohol sind die besten Hausmittel für eine unproblematische Anpassung an die Höhe in Ladakh. Grundsätzlich werden wir ein umfangreiches Erste-Hilfe-Set bei uns haben und auch Sauerstoff im Begleitfahrzeug. Die persönlich notwendigen Medikamente müssen natürlich individuell mitgeführt werden. Sinnvoll sind ein paar allgemeine Medikamente wie (Kopf-)Schmerzmittel, Mittel gegen Durchfall und/oder Erbrechen etc.
Stelle sicher, dass du komplett ausgerüstet mit einem geeigneten Helm, Motorrad-Handschuhen, einer Sonnenbrille/Schutzbrille und Motorrad-Schutzkleidung bist. Wasserdichte Schuhe – vorzugsweise Stiefel aufgrund des hohen Schafts – sind wichtig, da wir auf einige Wasserdurchquerungen treffen werden und der Rest des Tages in nassen Schuhen kein Vergnügen ist.
In den meisten Hotels und Cafés in Ladakh wird es WLAN geben um in Kontakt zu bleiben. Deutsche Telefon-SIM-Karten funktionieren in Ladkh nicht – man hat also dort keinen Empfang. Selbst indische SIM Karten funktionieren in Ladakh nicht. Wir haben Telefone mit speziellen Ladakh SIM Karten dabei.
In Delhi bei der Ankunft auf dem Flughafen oder in Leh gibt es Geldautomaten. Dort kann man mit Kreditkarte oder EC Karte unkompliziert Indische Rupien abheben. Aus Deutschland oder der Schweiz sollte man keine Rupien mitbringen – ausländische Noten können am Flughafen oder an den diversen Wechselstuben in Delhi getauscht werden (hier bekommt man einen deutlich besseren Kurs als zuhause). Grundsätzlich braucht man auf der Tour außer für Souvenirs (Paschmina Schal), Trinkgelder und Alkohol eigentlich kein Geld, da alles andere inklusive ist. Deshalb braucht man auch nicht so viel Geld abheben oder umtauschen.
Du fragst dich: „Was muss ich mitnehmen? Muss ich alles auf’s Motorrad laden? Was, wenn es regnet oder schneit?“
Wir können dich beruhigen, denn dein Gepäck wird im Begleitfahrzeug transportiert. Eine kleine Gepäckrolle oder ein Tankrucksack kann für den kleinen täglichen Bedarf auf das Motorrad geschnallt werden, wenn du aus deinem Fundus etwas mitbringen willst.
Ausrüstung:
Stelle sicher, dass du komplett ausgerüstet mit einem geeigneten Helm, Motorrad-Handschuhen, einer Sonnenbrille/Schutzbrille und Motorrad-Schutzkleidung bist. Das Zwiebelprinzip mit guter Unterwäsche und Fließjacke funktioniert für die Passfahrten gut. (Morgens und auf 5000m ist es kalt – vor allem, wenn die Sonne nicht scheint – und im Tal heiß). Vor Ort kann keine geeignete Ausrüstung ausgeliehen oder gekauft werden (für indische Motorradhelme braucht man extrem gutes Karma). Grundsätzlich ist es sinnvoll eine Sommerbekleidung mit guter Belüftung dabei zu haben, da es tagsüber eher warm ist und man dann aufrüsten kann.
Wichtig sind wasserfeste Motorradschuhe, da es immer wieder zu Wasserdurchfahrten kommen wird. Da das Wasser sich gerne beim Durchqueren nach oben bewegt, empfehlen wir Motorradstiefel. Grundsätzlich ist im Hochgebirge auf über 5000m auch im Sommer Schneefall möglich (auch wenn es selten vorkommt). Ein paar Sommerhandschuhe für die warmen Tage und dicke wasserfeste Handschuhe sind die Bekleidung unserer Wahl. Auch wenn es in Ladakh eher wenig regnet, ist grundsätzlich Monsunzeit in Nordindien und ein paar Wolken schaffen es ab und zu über die Gebirgsketten nach Ladakh. Guten Regenschutz dabeizuhaben ist also wichtig.
Wenn du also weder deine Espresso-Maschine noch deine komplette Sammlung Motorrad-Zeitschriften einpackst, was solltest du dann noch mitnehmen?
und noch ein paar Empfehlungen von Teilnehmern: