

Dirk hat schon viele Kilometer auf zwei Rädern in Indien zurückgelegt und dabei grandiose, verrückte, abenteuerliche und wunderschöne Dinge gesehen (den Straßenverkehr in Delhi lassen wir jetzt mal außen vor). Vor allem die Gebirgslandschaften in Ladakh haben es ihm angetan und es macht ihm große Freude, den Kunden von Headrush eine einmalige und unvergessliche Erfahrung im Himalaya zu ermöglichen. Dirk hat mit Ray zusammen in 2013 Headrush gegründet und seitdem viele Touren organisiert und als Road Captain geführt.
Seit 2004 ist er mehrmals im Jahr in Indien und als ehrenamtlicher Vorstand im Hilfsprojekt Delhi House engagiert (wo alle Gewinne von Headrush hinfließen) und hat die indische Kultur und Leben in Indien als absolute Horizonterweiterung erlebt. "Incredible India" ist der Slogan der offiziellen indischen Tourismuskampagne - und das passt für ihn in jeder Hinsicht: "Unglaubliches, unvorstellbares, unfassbares Indien". Wenn Dirk nicht auf einer Royal Enfield sitzt, ist er in Deutschland als Projektentwickler unterwegs.

Der begeisterte Motorradfahrer und Indienkenner lebte von 2010 bis 2015 mit seiner Familie in Delhi und hat in dieser Zeit das Land bereist und seine Menschen kennen und schätzen gelernt. Es ist die kulturelle und geographische Vielfalt, die dieses Land für ihn wie kein zweites ausmacht und die fröhliche Gelassenheit seiner Bewohner, die ihn begeistert. So sagt er über die indische Kultur: „Immer, wenn ich anderen von Indien erzähle, dann denke ich mir: Hätte ich jetzt das genaue Gegenteil gesagt, dann würde es trotzdem stimmen.“
Markus hat viele Jahre Erfahrung in der verantwortlichen Organisation und Durchführung von Gruppenreisen in zahlreichen Ländern Europas und Asiens. Wenn er nicht im Sattel eines Motorrades sitzt, ist Markus als Unternehmensberater unterwegs. Warum er sich für Headrush Adventures engagiert? Er empfindet es als besonderes Privileg, Motorrad fahren zu dürfen und dabei als Road Captain Abenteuerreisen zu leiten und gleichzeitig durch das soziale Engagement von Delhi House, Menschen in bitterer Armut eine neue Perspektive und Hoffnung geben zu können.

Rahul ist unser jüngstes Mitglied im Team. Er lebt mit seiner Familie in Greater Noida bei Delhi und ist begeisterter Motorradfahrer, Deutschland- und Himalaya-Fan. Er hat von 2010 bis 2015 fünf Jahre für unseren Roadcaptain Markus Ulrich in Delhi gearbeitet und in dieser Zeit angefangen, Deutsch zu lernen. Mit Hindi, Englisch und Deutsch kann er jedes Problem lösen und immer einen Weg finden, sich verständlich zu machen. Er navigiert spielend durch den Großstadtdschungel in Delhi und durch die Wasserdurchquerungen im wilden Shyok-Tal in Ladakh.
Seit er das erste Mal auf einer Royal Enfield die höchsten Pässe überquert hat, träumt er davon, andere Abenteuerlustige in die Höhen und Weiten des Himalaya zu führen. Als Road Captain kann er diesen Traum leben und freut sich darüber, dass er damit auch noch Kindern im Learning Center von Delhi House helfen kann, in eine bessere Zukunft zu kommen. Sein Kümmerer-Gen sorgt dafür, dass sich alle bei den Headrush Abenteuern gut aufgehoben fühlen.

Gulzar stammt aus Kargil und ist in den Bergen aufgewachsen und dort tief verwurzelt. Er hat die Agentur "Snowbird Himalaya Adventures" in Leh gegründet und unterstützt uns in allen Dingen der Organisation vor Ort in Leh. Die Motorräder und der Jeep sind unter seiner Obhut und er organisiert vom kompetenten Mechaniker bis zum Fahrer das Headrush Team. Wir glauben, dass er mindestens die Hälfte der Leute in Leh kennt und dazu jeden Busch in Ladakh. Er ist unersetzliche Informationsquelle und Organisator vor Ort und zum guten Freund und Buddy geworden. Neben den Motorradtouren kann man mit ihm Klettern gehen, die Angel auswerfen und auf die umliegenden 6000er steigen.

Stanzin begleitet unsere Touren schon seit vielen Jahren und ist im Team von Snowbird dabei. Er ist Organisator von allen möglichen und unmöglichen Dingen während der Tour, Übersetzer, Wetterfrosch, Fahrer und unschätzbarer Support als Tour Guide. Stanzin ist mit Gulzar auf das gleiche Internat gegangen und seitdem sind sie als Buddies im Bereich von Abenteuertouren unterwegs. Er stammt aus einem kleinen Dorf in Ladakh, das wir am dritten Tag auf der Tour erreichen, und ist gefühlt mit jedem dritten Ladakhi in den Tälern verwandt. Wer mehr über das Leben in Ladakh erfahren will, setzt sich abends mit ihm zum Ginger Lemon Tea zusammen und hört faszinierende Geschichten.

Wenn man sich beim Fahren als "Nagelsammler" betätigt, wenn die Kette durch Wasser und Staub strapaziert wurde, wenn sich das Radlager am Jeep verabschiedet oder Benzin im Zeltcamp auf 4500 m vom Dach des Jeeps in die Motorräder nachgetankt wird, dann schlägt Samsul's Stunde. Man lernt beim Zuschauen dann zum Beispiel, dass der Himalayan Seitenständer sich wunderbar dafür eignet, Reifen und Felge voneinander zu trennen. Samsul stammt aus dem indischen Bundesstaat Bihar und verbringt den Sommer als Mechaniker in Ladakh.
Trotz seiner jungen Jahre ist er als Mechaniker unschlagbar und als Helfer in allen Lebenslagen ein wichtiger Teil des Teams. Das merkt man spätestens dann, wenn es darum geht, die Tiefe einer Wasserdurchquerung zu erkunden und er dann die Royal Enfields durchs Wasser über Stock und Stein pilotiert für diejenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich das nicht zutrauen und im Jeep "übersetzen".